Literaturverzeichnis
Studie

Mustian et al. 2017

Comparison of pharmaceutical, psychological, and exercise treatments for cancer-related fatigue: A meta-analysis

Bibliografische Angaben

Autor(en)
Mustian, Karen M.; Alfano, Catherine M.; Heckler, Charles; Kleckner, Amber S.; Kleckner, Ian R.; Leach, Corinne R.; Mohr, David; Palesh, Oxana G.; Peppone, Luke J.; Piper, Barbara F.; Scarpato, John; Smith, Tenbroeck; Sprod, Lisa K.; Miller, Supriya Mohile
Jahr
2017
Titel
Comparison of pharmaceutical, psychological, and exercise treatments for cancer-related fatigue: A meta-analysis
Quelle / Verlag
JAMA Oncology, 3(7), 961–968

Bedeutung

Diese große Metaanalyse, veröffentlicht in JAMA Oncology, vergleicht systematisch die Wirksamkeit medikamentöser, psychologischer und bewegungsbasierter Interventionen bei tumorbedingter Fatigue (Cancer-Related Fatigue, CRF). Sie liefert eine der umfassendsten Evidenzgrundlagen für die Überlegenheit von Bewegung gegenüber pharmakologischen Ansätzen.

Inhalt

Mustian und Kolleg:innen schlossen 113 randomisierte kontrollierte Studien mit über 11.000 Teilnehmer:innen ein. Die Ergebnisse zeigten, dass Bewegung und psychologische Interventionen signifikant wirksamer waren als medikamentöse Therapien zur Reduktion von CRF. Insbesondere Bewegungsinterventionen – darunter auch Yoga – erzielten die stärksten Effekte sowohl während als auch nach der Krebsbehandlung.

Relevanz

Für Yoga-Lehrende und Therapeut:innen unterstreicht die Studie, dass körperliche Aktivität – einschließlich angepasster Yogapraxis – eine zentrale Rolle in der Fatigue-Bewältigung spielen kann. Die Ergebnisse stützen die Empfehlung, Bewegung als nicht-medikamentöse Erstlinienintervention bei tumorbedingter Erschöpfung einzusetzen.

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