Asana-Bibliothek

Tāḍāsana

Berghaltung

StandAusrichtungPräsenzAtemraum

Aufrechter, ruhiger Stand: ordnet den Körper in der Schwerkraft, verfeinert Wahrnehmung und Atmung und bildet eine klare Basis für viele Sequenzen.

Referenzposition

  • Stelle dich aufrecht hin, Füße parallel und hüftbreit (oder nach Bedarf enger), Gewicht gleichmäßig verteilt.
  • Spüre drei Kontaktpunkte je Fuß: Ferse, Ballen Großzeh, Ballen Kleinzeh. Zehen weich, nicht krallen.
  • Einatmung: Länge über Scheitel–Wirbelsäule–Beine, Brustbein leicht frei, Nacken lang.
  • Ausatmung: Becken schwer und neutral, Rippen weich nach innen, Bauchdecke entspannt tragend.
  • Aktiviere die Beine sanft (Knie nicht durchdrücken), Oberschenkel heben subtil, Gesäß nicht klemmen.
  • Arme hängen locker oder Hände vor dem Brustbein (Anjali). Schultern sinken, Schlüsselbeine breit.
  • Bleibe 6–12 Atemzüge und beobachte feine Ausgleichsbewegungen, ohne sie zu unterdrücken.
  • Zum Lösen: Ausatmen, Knie weich, einmal bewusst Gewicht verlagern und neutral zurückfinden.
Beobachtungspunkte

Gewicht gleichmäßig über beide Füße (nicht auf Fersen oder Außenkanten 'stehen') • Knie weich (kein Durchdrücken), Beine aktiv ohne Härte • Becken neutral, Rippen nicht nach vorn 'flaren' • Nacken lang, Kiefer/Gesicht weich, Atem frei

Gut im Unterricht, wenn die Standardposition Unbehagen erzeugt, Gleichgewichtsprobleme bestehen oder individuelle Fußanatomie es erfordert.

So geht's: Füße näher zusammen (bei stabilen Übenden) oder weiter (bei Gleichgewichtsproblemen, Schwangerschaft). Wichtig: Knie weiterhin über den Zehen ausrichten.